Der Rago-Nationalpark

Unsere Touren:

19962   1998

 
Allgemeines  
Der nur 171 km2 große, 1971 eingerichtete Nationalpark grenzt im Osten an den schwedischen Padjelanta-Nationalpark und bildet mit den Nationalparks Sarek und Stora Sjøfallet eine 5500 km2 große, nur mit ein paar Wanderwegen durchzogene, unberührte Wildnis. Der niedrigste Punkt des Parks liegt im Storskogdalen auf 120 m.u.M. Die höchste Erhebung ist der Rago-Berg mit 1312 m, an dessen Südhang der Rágujiekna-Gletscher liegt. Hier kann man auch mit viel Glück den Vielfraß antreffen, den räuberischsten Bewohner der nordischen Gebirge. Die zwei größten Seen im Park sind der Litlverivatnet und der Storskogvatnet.An beiden führt der Wanderweg entlang. Im Parkgelände gibt es zwei unbewirtschaftete Hütten, die Storskogvasshytta am Auslauf des gleichnamigen Sees, und die Ragohytta, einen knappen Kilometer vor der schwedischen Grenze. Beide sind offen und die Übernachtung ist gratis. Nur der Schlafraum des Parkrangers in der Storskogvasshytta ist verschlossen.
Lage  
Der Park liegt oberhalb des Polarkreises in der Provinz Nordland, 30 km nordöstlich von Fauske. Seine westliches Ende ist nur 6 km von der E 6 entfernt. Im Osten grenzt er an Schweden.
Anreise  
über Land
    Von Norden:
  • Auf der E 6 aus Richtung Narvik, nach der Schleife um den Tørrfjorden, direkt nach der Trengel-Brücke und vor dem Tunnel rechts ab auf die 7 km lange Nebenstrecke nach Lakshola.

    Von Süden:
  • Auf der E6 aus Richtung Fauske. Nach ca. 26 hinter Fauske und 10 km hinter Straumen, kurz nach dem Tennfloget-Tunnel und vor der 176 m langen Trengel-Brücke links ab nach Lakshola ( auch Rago ist beschildert ). Nach ca. 7 km endet die Nebenstrecke in der kleinen Siedlung Lakshola.
Landschaft  
Die Kombination von kahlen, glattpolierten Bergen, offenen Fichtenwäldern, tiefen Bergmooren, mit Stromschnellen durchsetzten Flüssen und vielen Wasserfällen machen das Gebiet des Rago so einmalig. Die nur mit Flechten bewachsenen, glatten Granitfelsen prägen das Landschaftsbild und vermitteln den Eindruck, wie es kurz nach der Eiszeit ausgesehen haben könnte. Das mit hohen Fichten bewachsene Mäandertal des Laksåga beheimatet Elche und Biber. In Lakshola mündet der Sleipdalselva in den Fluß. Diese Stelle ist aufgrund der vielen Forellen bei Anglern sehr beliebt.
Klima  
Man muß schon Glück haben, in dieser Gegend Sonnenschein zu erwischen. Es wirkt sich hier noch das feuchte Küstenklima aus. Die östliche Grenze des Parks ist nur 6 km vom Fjord Sørfolda entfernt. Aber trotzdem lohnt die Tour auch bei bedecktem Himmel. Bei Regen ist Vorsicht geboten, da der Weg über viele Felsplatten führt, die sehr rutschig werden können.
Touristinfo  
Salten Reiselivslag, Box 224, N-8201- Fauske
Tel.: 0047- 75 46 33 03

 

Stand Mai 2007 ( Für weitere Informationen sind wir dankbar )

Weiterführende Links zum Rago-Nationalpark:

Rago-Camping Rago-Fotos Rago-Karte Rago-Report Rago-Sources

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